Root / lemma abh- Query method Match substring
Total of 10 records Root / lemma: 0000">abh- English meaning: quick, abrupt German meaning: `rasch, heftig' Comments: alter r/n-St. Material: Gr. ¥far `sogleich' (altes Abstraktum `Schnelligkeit'), wozu doch wohl zun„chst ¥fnw, ¥fnwj `pl£tzlich'.Hierher allenfalls aksl. abüje `sogleich, alsbald', aber unsicher ai. ahnƒya `alsbald, sogleich' (eher zu a´har, a´han- `Tag' S. 7).
References: WP. I 177, Feist 1 b f. , 579 a. , W. Schulze KZ. 52, 311 = Kl. Schr. 398. See also: abhro- Page(s): 2got. afd¡bn `verstumme!'.
Unter Voraussetzung einer Grundbed. `schlagen' kann folgende germ. Sippe angereiht werden: anord. dafla `im Wasser pl„tschern', norw. dial. dabba `stampfen, festklopfen', anord. an(d)d?¯fa `ein Boot gegen Wind und Strom festhalten', mengl. dabben, nengl. dab `leise schlagen', ostfries. dafen `schlagen, klopfen, stoen', mhd. beteben `hinfahren µber, drµcken', ndd. bedebbert `betreten, verlegen', nhd. tappen, Tapp `Klaps', mhd. tƒpe `Pfote' (germ. Œ, aber nicht fµr Feststellung des idg. Vokalismus zu verwerten), mndl. dabben `tappen, pl„tschern' u. dgl. Doch s. auch Persson IF. 35, 202 f. , der mehrere dieser Worte samt mhd. tappe `ungeschickter, t„ppischer Mensch' usw. auf eine germ. Wz. dabb-, dŒb(b)-, da?-, dap- `dick, klumpig' bezieht, woraus `plump, dumm, t£lpelhaft', unter Vergleich mit lett. depis Schimpfwort, etwa `T£lpel', depe `Kr£te' (`*die plumpe'), depsis `kleiner, fetter Knabe' und germ. Worten, wie schwed. mdartl. dabb `z„her Klumpen von Schleim', dave `Lache, Pfµtze' (: an. dafla `pl„tschern'?) usw. (lett. dep- sei vielleicht eine Wechselform zu *dheb- in aksl. debelú `dick' usw. , vgl. Mµhlenbach-Endzelin I 455); es ist mit Zusammenschlu verschiedener Wortsippen im Germ. zu rechnen (s. auch unter dƒi-, dƒp- `teilen');
nach Endzelin (KZ. 51, 290) stellt sich engl. dab zu lit. do´biu, do´bti `zu Tode prµgeln', lett. dƒbiu, dƒbt `schlagen'.
References: WP. I 824. Page(s): 233lat. faber, fabr– `Handwerker, Kµnstler', Adj. `kµnstlerisch, geschickt', Adv. fabrŒ `geschickt', affabrŒ `kunstgerecht', Gegensatz infabrŒ, fabrica `Geschicklichkeit, Werkst„tte' (p„lign. faber ist lat. Lw. ); vielleicht hierher lat. (Plaut. ) effƒfilƒtus `entbl£t', Denom. von *fƒfilla, *Fµgung' (f dial. ?);
got. ga-daban `sich ereignen, eintreffen', Perf. gad¡b `pršpei', Adj. gad¡f ist `es ist passend, schicklich' = ags. gedŒfe `passend, mild' (*ga-d¡bja), gedafen `geziemend', gedafnian `passend, schicklich sein' = anord. dafna `tµchtig, stark werden, gedeihen', ags. ged?fte `passend, mild', ged?ftan `ordnen';
aksl. dobrú `¢gaqÒj, kalÒj' (= arm. darbin, lat. faber), dobjü, dobljü `¥ristoj, dÒkimoj', doba (alter r/n-Stamm) `das Passen, Zutreffen, Gelegenheit', podoba `Zier, Anst„ndigkeit', u-dobünú `leicht', u-dobü Adv. `leicht'; lit. daba° `Eigenschaft', dabi°nti `schmµcken', dabnu°s `zierlich' usw.
References: WP. I 824 f. , Trautmann 42 f. , WH. I 436 f. , 863. Page(s): 233 - 234lat. habe¡, -Œre `halte, besitze, habe', usw. ; dŒbe¡ `schulde, mu' (*dŒ-habe¡), praebe¡ `reiche dar' („lter prae-hibe¡ = umbr. pre-habia, pre-hubia `praebeat'), habŒ-nƒ f. `Haltriemen, Zµgel', habilis `handlich, tauglich', usw. ;
osk. i¸o-Flexion: haf[i´ar] `habeatur', hafiest `habŒbit' (*ghabh-), dazu Pr„ter. St. hip- (*ghŒp-, wohl durch Einflu von lat. capi¡ : cŒp–; anders EM2 442) im Konj. Perf. hipid, Fut. exakt. hipust `habuerit';
umbr. habe `habet', Imper. habitu, habetu `habŒt¡' (*habŒ-) neben habiest `habŒbit' (*habi¸¡) und sub-ahtu, subotu `dimittito' (*sub-habi¢-t¡d), usw. ; zum umbr. -b- vgl. Devoto, Tabulae Iguvinae 172 ff. , v. Blumenthal, Iguv. Taf. 662;
air. gaibid `nimmt, ergreift usw. ', sp„ter auch `bekommt' (*ghab(h)-i-ti), Verbalnomen gabal f. (kelt. *gabaglƒ, der Ausgang wohl von *kaglƒ, cymr. cael `das Erlangen' bezogen; s. unter qagh- `fassen') `das Nehmen' = cymr. gafael `das Festhalten' (f = v), corn. gavel f. `das Halten, Ergreifen', abret. an-gabol `saisie, reprise'; sonst meist im Brit. anlautendes k (von qagh- bezogen): mcymr. und cymr. caffael `das Erlangen' (neben cael, s. oben); das ff stammt aus dem s-Konjunktiv (v + h > f); mit anderem Suffix corn. caf(f)os, cafes, mbret. caf(f)out, bret. kavout `haben';
µber auffallende U¨bereinstimmungen der ir. Komposita mit gaib- mit den lat. Zusammensetzungen von habŒre s. Pedersen KG. II 532;
hierher auch gallorom. *gabella `Garbe, Holzbµndel' aus gall. *gabaglƒ;
got. gabei f. `Reichtum' (*ghabh–), gab(e)igs `reich' (*ghabh–ko-), ahd. kepi f. `Reichtum', kepic `reich', ags. giefig, aisl. go§fugr ds. ; g?¯fa f. `Glµck', g?¯fr `freigebig, angenehm, dienlich' (germ. *gŒbiz), mhd. g?be ds. , nhd. `gang und g„be'; dazu auch der germ. MatronennameAla-gabiae `die Allgebenden', GN Fria-gabis `liebe Geberin'; µber den GN Garman-gabis s. Gutenbrunner Germ. G£tternamen 90 ff. ; got. PN Gaf-ildo, ahd. Gab-ward;
germ. Neusch£pfung (als Ersatz fµr d¡- `geben') ist got. giban (Pr„ter. gaf, Pl. gebum), aisl. gefa (urnord. 1. Sg. Pr„s. gifu, 3. Sg. Pr„ter. gaf), ags. giefan, ahd. geban usw. `geben'; got. giba f. , aisl. gjo§f, ags. giefu, ahd. geba f. `Gabe'; nach Kretschmer Gl. 19, 208 stammt der Vokal des germ. *½e?an vom gegens„tzlichen neman `nehmen'; ahd. PN Gibicho, aisl. Gj³ki;
germ. *ka?isi¸¡ f. in ags. cefes, cyfes `Magd, Konkubine', ahd. kebisa `Kebse', neben anord. kefser m. `Gefangener', wird (unsicher) auf eine idg. Nebenform *gabh- zurµckgefµhrt;
lit. ga~bana, gabana° f. `Armvoll (Heu)'; daneben gabenu°, gabe´nti `fortbringen', Pr„ter. dial. at-ge†´bau `habe hergebracht' (vgl. lat. capi¡: cŒpi), gabu°s `begabt', gebu°, gebe†´ti `imstande sein, gewohnt sein'; mit ¡: gobu°s `gierig', go~bis m. `Gier', dial. guo~bti `zusammenraffen', usw. ;
slav. (ursprµngl. Iterativum) *gabajo§, *gabati in poln. gabac´ `angreifen, ergreifen', wruss. haba´c´ `nehmen, ergreifen', usw. ; aksl. gobino `Fµlle', gobüzü `reichlich' sind germ. Lw. U¨ber den expressiven Charakter des ch- in russ. cha´bitü `an sich reien', chopi´tü `greifen, fassen' usw. s. Machek Slavia 16, 178, 208 ff.
References: WP. I 344 f. , WH. I 158 ff. , 630 f. , Trautmann 74, Feist 175 f. , 214. Page(s): 407 - 409maked. babr»n `Bodensatz des O¨ls' Hes. ; ob auch gubv `taucht' Hes. ?
anord. kafa `tauchen', kvefja (und kefja nach dem Pr„t. k¡f aus *kv¡f) trans. `untertauchen, ersticken', kvafna intrans. `ersticken', kaf n. `Meerestiefe', dann `Untertauchen, Schwimmen unter Wasser'; aschwed. kvaf `Tiefe', anord. kv?¯fa (idg. Œ!), k?¯fa trans. `ersticken', mhd. erqueben,ersticken' (= anord. kvefja).
Eine vielleicht verwandte, aber nur die Bed. `tief' aufweisende Wurzel *g(º)embh-, *g(º)m•bh- zeigt das Arische (wobei im Ai. das g der Tiefstufe oder o-Stufe durchgefµhrt ist, gegenµber av. j der e-Stufe): ai. gabh–ra´-, gambh–ra´- `tief', gambha-, ga´mbhan-, gambha´ra- n. `Tiefe, Abgrund', gabha´- m. `vulva', gabhi-s·a´k AV. Adv. vielleicht `tief unten oder innen', av. jaiwi-vafra-Adj. `mit tiefem Schnee', jafra- `tief', ja§fnu-« `Vertiefung, Einsenkung'; vgl. Frisk Nominalbildung 30.
Fick setzt die Wurzel *gº0000">ƒbh-
an, was zur Annahme zw„nge, da anord. kv?¯fa Ablautsneubildung sei. References: WP. I 674, Wissmann Nom. postverb. 75. Page(s): 465 - 466gr. lafÚssw `verschlinge' (-ph-? oder *labhuk-i¸¡, dem slav. lobüz-ati n„herstehend?); l£ptw `lecke schlµrfend' ist sekund„r neben altem l£yein, l£yai;
alb. lap `lecke Wasser';
lat. lamb¡, -ere `lecken';
ahd. laffan (luof) `lecken', ahd. leffil `L£ffel', mnd. lepel ds. (: got. *lapins, woraus apr. lapinis entlehnt); ags. lapian `trinken, schlµrfen', aschwed. lapa ds. (*lap¡n), nisl. norw. lepja `schlµrfend lecken wie ein Hund' = mhd. leffen `lecken, schlµrfen', ahd. gilepfen ds. ; Intensiv. mhd. nhd. lappen ds. verh„lt sich zu schlappen wie lecken zu schlecken;
daneben nhd. dial. labbe `Lippe', labern `langsam, einf„ltig reden; leckend trinken', skr. la?bati `saufen wie Hunde oder Katzen' u. dgl. ;
hierher vielleicht russ. dial. lopa `Fresser', lopatü `fressen'; bulg. la´pam `fresse, schlinge', usw. ; auch abg. lobúzati `kµssen' (`*schmatzen')?
References: WP. II 383 f. , WH. I 754, Wissmann Nom. postverb. 72 f. Page(s): 651gr. l£fu¯ron `Beute', ¢mfi-laf»j `umfassend, gro';
lit. lo~bis m. `Gut, Besitz, Reichtum', lo~bti `reich werden', ablaut. la~bas m. `Gut', auch `gut', lett. apr. labs `gut'.
References: WP. II 385, Trautmann 148, Kuiper Nasalpr„s. 148 f. Page(s): 652lat. scamnum (*skabhnom) `Bank, Schemel', Demin. scabillum, scabellum `niedriges B„nkchen, Schemel';
die ar. Binnennasalierung, sowie der e-Vokalismus von av. fras‰imbana- (gegenµber ai. ska´mbhana-m) durch ar. Umbildung von sk0000">abh-
nach *stembh- (s. steb- `Pfosten') in ai. stabhnƒ´ti `stµtzt', stambha- `Pfosten, Pfeiler, S„ule' usw. References: WP. II 539, WH. II 487 f. Page(s): 916Got. gaskapjan st. V. `schaffen', aisl. skepja, ags. scieppan, ahd. scepfen, mhd. schepfen, woraus nhd. sch£pfen; zum Pr„t. mhd. schuof, Partiz. `geschaffen' wird ein neues Pr„s. `schaffen' gebildet, wie schwed. skapa, d„n. scabe; deverbative ¡-Verba sind aisl. aschw. skapa `anfertigen, einrichten', ahd. scaff¡n `bilden, bewirken' (Wissmann Nom. postverb. 73); ags. ge-sceap n. `Gestalt, Gesch£pf', as. gi-scapu Pl. n. `Schicksal'; aisl. skap n. `Gestalt, Geisteszustand' usw. ; -skapr z. B. in vin-skapr `Freundschaft'; ahd. scaf m. `Gestalt, Beschaffenheit', -scafund -scaft f. , nhd. -schaft; wgerm. *skap n. `(geschnitztes) Gef„' in: as. skap n. `Schaff, Schiff', ahd. skaf `Gef„, Schaff', wovon scepfen `haur–re' (nach scepfen `creƒre' frµh mit starker Flexion); Deminutiv as. skepil, ahd. skeffil `Scheffel'; ablaut. mnd. sch¡pe `Sch£pfkelle', mhd. schuofe f. `Sch£pfgef„'.
B. Formen auf -bh: (einschlielich lat. und bsl. Formen mit zweideutigem -b-).
Lat. scab¡, -ere, scƒb– `schaben, kratzen, reiben', sca¢biŒs f. `Kratzen, Sch„bigkeit, R„ude', scaber `rauh, kr„tzig'; mit o: scobis f. `Schababfall, Fellstaub', scob–na `Feile, Raspel'; mir. (s)c–p (mit bb) `Hand' (expressive Verdopplung); got. skaban `schaben, scheren', aisl. skafa `schaben, kratzen', ags. scafan ds. (aisl. ags. Pr„t. sk¡f, wie lat. scƒb–); and. scaban `schaben, kratzen, (Haare) schneiden', ahd. scaba `Hobel', aisl. skafa `Schabeisen'; aisl. skabb, ags. sceabb `Kr„tze', mhd. scheb–c `r„udig, sch„big', „lter nhd. Sch„be `Kr„tze', and. scavatho `R„ude'; isl. sk¡fir f. Pl. `Scharren, gesengte Kruste', mnd. sch¡ve (und sch¡pe) f. `Schuppe', ahd. schuoppa ds. ;
lett. skabrs (= lat. scaber) `splitterig, scharf', skabrums `Sch„rfe, Rauhheit', lit. skabu°s `scharf, schneidend', skabu°, -e†´ti `schneiden, hauen, „steln', sko´bti `aush£hlen', nusko´bti `abpflµcken', sko´bas, lett. skƒbs `sauer' (*`scharf, schneidend'); aksl. skoblü `Schabeisen', russ. sko´belü `Hobel'; nach Machek Slavia 16, 208 f. hierher aksl. chabú `schlecht', chabiti `verderben'.
C. Formen auf -p:
Npers. kƒfa‹, kƒva‹ `gr„bt, spaltet', kƒf `Spalt', «ikƒftan `spalten';
alb. kep `behaue Steine, haue aus' (idg. *kop¡ oder *kap¡), wozu kmese¨, ke¨me´s, kame´s f. `Hacke, Hippe' (*kapneti¸ƒ), sqep `Winkel, Schnabel';
gr. skšparnoj, -on `Beil zum Behauen des Holzes', skÒpeloj m. `Fels, Êliððå' (venet. *skopelo-); kÒptw `schlage, haue; bel„stige, ermµde', kÒpoj m. `Schlag', kop£zw `ermµde', kÒpij `(ermµdender) Schw„tzer', kop…j, -…doj f. `Schlachtmesser', kopeÚj m. `Meiel', kÒpanon `Beil, M£rserst£el', kop£j, -£doj `beschnitten', kÒmma n. `Einschnitt, Abschnitt'; mit a-Vokalismus:sk£ptw `grabe, hacke', skap£nh `Hacke, Grabscheit', (s)k£petoj `Graben, Grab, Grube'; durchEntgleisung nach q£ptw : t£foj auch Formen mit f: ™sk£fhn, sk£foj `das Graben, Grab', sk£fh, skaf…j f. , sk£fion n. `Wanne, Mulde, Trog', sk£foj `Schiffsbauch';
venet. (illyr. ?) FlN *Skopelantia `Schefflenz' (Baden): gr. skÒpeloj (Krahe PBB. 69, 486 ff. );
lat. cap¡, capus `Kapaun' (`verschnitten', vgl. abg. skopücü), wegen der roman. Abk£mmlinge (ital. cappone usw. ) richtiger (mit expressivem pp): capp¡; cappulƒre `zerhauen', concipilƒre `in kleine Stµcke zerhauen'; lat. a setzt eine ƒ¢-Wz. skƒ¢p- voraus; ebenso lat. scapulae `Schulterblatt, Schulter', umbr. scapla `scapulam' (von der Verwendung als Grabscheit oder Schaufel);
gall. -rom. capanna `Hµtte' (: serb. ko°pa `Schober'), wohl ven. -illyr. Element im Gallischen;
germ. *hŒbj¡ neben *habb¡ mit expressiver Geminata, auch *habj¡: ahd. hƒ¢bba, hƒ¢ppa, heppa, mlat. hapia, mhd. happe, heppe `Hippe, Sichelmesser';
balto-slav. sk΢pa- m. `etwas Abgespaltenes' in:
lett. «k´e§°ps `Speer, Spie', «k´e~pele f. `abgeschnittenes Stµck Holz'; ablaut. lit. ska~psne† f. `Stµck Stoff'; aksl. «tapú (*skŒpos), sloven. «‰a´p `Stock', russ. «‰ap `Anhieb (eines Baumes'), russ. «‰epa´ `Holzspan', «‰epa´tü, «‰epi´tü `spalten', aksl. skopücü `Verschnittener' (nhd. Lw. Sch£ps), skopiti `verschneiden'; lit. ska~plis `Hohlaxt', ska~ptas `krummes Schnitzmesser', skopiu°, sko~pti `mit dem Messer aush£hlen', skoptu°vas `Hohlmesser';
lit. kapo´ti, lett. kapa^t `hacken, hauen', lit. kapo~ne†, lett. kapƒns `Hackmesser', lit. kaply~s `Hacke, Eisaxt', lett. kaplis `Hacke', lit. ka~pas, lett. kaps `Grab(hµgel)', apr. enkopts `begraben';
aksl. kopajo§, kopati `graben', vúkopati `begraben', serb. ko°pa `Schober, Haufen', bulg. kopa´ ds. , usw. ;
aksl. kopüje `Lanze'; wahrscheinlich slav. *‰epú `*abgeschnittener Ast', in russ. dial. ‰opú `Zweig des Weinstocks, Rebe', bg. ‰ep `Ast', skr. ‰e?pur `Strunk' u. dgl. ; vielleicht geh£rt die Sippe *kƒp- `Stµck Land' und *kap-ut `Kopf' (oben S. 529 f. ), hierher, ferner wohl die folgenden Worte fµr `Stock, Stab':
gr. skh~ptron `Stab', dor. sk©pton ds. = ion. *skÁpton in skhptoàcoj `zeptertragend', sk©poj kl£doj Hes. , skhp£nh `Stab, Szepter', hom. skhp£nion ds. = dor. ska¯p£nion Hes. ; sk»ptw `stµtze, schwinge mit Kraft', intr. und med. `sich stµtzen; sich mit Kraft auf etwas werfen', skhptÒj `pl£tzlich niederfahrender Sturmwind, Wetterstrahl, Unglµck'; lat. scƒpus `Schaft, Stiel, Stengel, Stamm', sc¡pa f. `dµnner Zweig, Reis', Pl. `Reisigbesen', sc¡pi¡, -¡nis m. `der Stiel, an dem die Beeren der Weintraube h„ngen; Stamm des Spargels', sc¡pus ds. ;
ahd. skaft `Schaft, Speer', as. skaft `Speer', ndl. schacht `Federkiel, Lanzenschaft', ags. sceaft m. , aisl. skapt n. `Schaft, Stange, Speer'.
References: WP. II 559 ff. , WH. I 161 f. , II 484 f. , 489 f. , Trautmann 117, 262, 265. Page(s): 930 - 933
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